Sicherheit Teddybären und Holzspielzeug
Jedes Jahr bekommen abertausende Kinder allein in Deutschland einen Teddybären geschenkt. Mit seinen süßen Knopfaugen und dem plüschigen Fell erfreut er sich in unseren Kinderzimmern nach wie vor größter Beliebtheit.

Teddybären für Kinder gibt es dabei in zahllosen Ausführungen. Kleine Bärchen, die man sich unter den Arm klemmen kann und Bären, die Ausmaße von bis zu 2,5 Metern erreichen.

Was sagt der Preis über den Teddybären aus?

Es gibt im Onlinehandel bereits ein Meter große Teddybären ab 30 €. Hier muss man sich als mitdenkendes Elternteil natürlich die Frage stellen, wie so ein Preis möglich ist. Denn üblicherweise legt ein günstiger Teddybär eine halbe Weltreise zurück, wenn er aus China und Fernost zu uns importiert wird.

Mensch und Maschine wurden zur Herstellung eingesetzt, Material wurde verbraucht. Produktionsstätten, Versicherungen usw. verschlingen ebenfalls Geld. Und der Verkäufer möchte noch etwas verdienen und muss bei vielen Onlinemarktplätzen, wie Amazon und Ebay, auch noch Provisionen bezahlen.

Ein günstiger Preis für Teddybären spricht den Schnäppchenjäger in uns an. Doch sollten wir stets darauf achten, dass der Teddy, wie jedes andere Spielzeug den Sicherheitsanforderungen genügt.

Wann ist ein Teddybär ungefährlich?

Welche Kriterien muss ein Teddy also erfüllen, damit man ihn als unbedenklich zum Spielen einstufen kann.

1. Schwer entflammbar

Der Teddybär muss aus einem Material bestehen, dass schwer entflammbar ist. Nicht auszudenken, was passiert, wenn ein ein Meter großes Stofftier in der Wohnung Feuer fängt.

2. Frei von Chemikalien

Besonders kleine Kinder nehmen den Teddy in den Mund oder streicheln intensiv mit den Händen, die danach zum Mund geführt werden. Daher muss der Teddy frei von giftigen Stoffen sein. Viele Stofftiere sind im Test von polyzyklischen aromatischen Kohelnwasserstoffen (PAK) belastet. Dieser PAK kommen über Farbstoffmischungen und schlechte Weichmacheröle in die Plüschtiere. PAK steht in Verdacht, krebserregend zu sein, und findet sich in sehr vielen Plüschtieren wieder.

3. Haltbare Materialien

Ein Teddy soll möglichst haltbar und langlebig sein. Natürlich auch, um möglichst lange ein Lächeln in die Gesichter der Kinder zu zaubern. Aber auch, weil ein defekter Teddybär weitere Gefahren birgt. Das Innenleben aus Plüsch sollte möglichst nicht frei liegen, damit Kinder den Plüsch nicht essen können. Geplatze Nähte sind häufig ein Merkmal von schlechter Verarbeitung. Ein Blick in die Bewertungen bei Onlineshops kann hier bereits Aufschluss geben, wie sich der Teddy in der Praxis bewährt.

Weitere Qualitätskriterien:

Beim Teddybär-Kauf kann man sich auch an den zu vergebenen Prüfsiegeln, Vorschriften und Normen orientieren. So stellt der TÜV Süd das begehrte Prüfsiegel EN71 aus. Darunter sind Kriterien zusammengefasst, die bei der Produktion eingehalten werden müssen. Alle Teddybären mit diesem Prüfsiegel sind zum Beispiel speichel- und schweißecht, was bedeutet, dass das Kind auch intensiver mit dem Tier schmusen kann.

Ähnlich wie beim Plüschpferd sollte auch beim Teddy darauf geachtet werden, dass das Tier bereits beim Auspacken auf eventuelle Fehler im Material und starken chemischen Geruch hin untersucht wird.

Es gibt noch Hersteller aus Europa und Deutschland

Es gibt noch Unternehmen, die ihre Teddybären in Deutschland oder Europa produzieren. Der Hersteller Steiff hat sein Experiment, in China zu fertigen, bereits im Jahr 2010 eingestellt. Zu schlecht waren die gefertigten Produkte. So kaufte sich das Unternehmen eine Weberei in Duisburg, Nordrhein-Westfalen, von wo aus die begehrten Teddy nun wieder verkauft werden.

Ganz gleich ob kleiner Schmusebär oder Riesen Teddy, achten Sie beim Kauf auf Sicherheitsmerkmale, damit Sie und die Kinder lange und gefahrlos Spaß mit dem neuen, plüschigen Gefährten haben.

Sicherheit von Plüschtieren und Holzspielzeug

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