Tablets für Kinder

Es ist kaum vorstellbar: eine Kindheit ohne digitale Medien. Doch die Frage ist, ob das überhaupt sein muss und welche Dosis an Smartphone, Tablets & Co überhaupt gut ist für welches Alter.

Ärzte warnen vor Tablets & Smartphones für Kinder

Doch die mobilen Medien gehören heute einfach zum Alltag vieler Kinder und die Ärzte sehen das kritisch, denn laut ihrer Meinung birgt die frühe Medienerziehung viele gesundheitliche Probleme. Zudem würde es auch nicht dazu beitragen, dass die Kinder sich damit später in der digitalisieren Welt besser zurechtfinden.

Eine Runde „Angry Birds“ während der Autofahrt auf dem Tablet und am Abend noch schnell eine Runde „Shaun das Schaf“ – Tablets und Smartphones sowie Computer gehören heute einfach zum Alltag der Kinder dazu, wie früher der Kassettenrekorder und der Gameboy. Aber trotz der neuesten Entwicklungen bleiben die Kinderärzte der Meinung treu, dass dieses schädlich ist für die geistige Entwicklung der Kinder.

Eine Überforderung der Kinder ist die Folge

Mit der wachsenden Nutzung der digitalen Medien stellen die Mediziner einen Anstieg an Überforderungen, Kopfschmerzen und ADHS fest sowie psychischen Erkrankungen. Der Ansicht der Mediziner nach müssen Kinder erst einmal im Vorschulalter lernen, mit ihrem Körper, den eigenen Gefühlen, der Welt und anderen Menschen klar zu kommen. Zudem wird auch die fehlende Erfahrung der Kinder im Umgang mit der Technik bemängelt. So seien die Kinder ohne das nötige Grundverständnis überfordert und würden von den schier endlosen Informationen und Möglichkeiten der Geräte schier erschlagen werden.

Das Argument, dass Kinder früh an die digitalen Medien herangeführt werden müssten, damit sie sich später in der digitalisierten Welt besser zurechtfinden, akzeptieren die Experten nicht. Sondern sie sind der Meinung, dass je mehr und je früher Kinder mit dem Medienkonsum in Berührung gebracht werden, dass sie später mit dem Leben und auch mit den Medien nicht gut zurechtkommen. Die Experten vermuten, wer früh und ausschließlich googelt, um seine Informationen zu erhalten, der wird später ein schlechterer Journalist.

Nicht verbieten, sondern erklären

Doch andere wiederum halten nichts von dem generellen Verbot der digitalen Medien für Kinder und erklären, dass die Kinder beim Umgang mit Smartphones, Tablets & Co. von den Eltern aktiv unterstützt werden müssen. Dazu würden auch klare Regeln zählen wie beispielsweise, wann das Smartphone tabu ist und was gesehen werden darf. Zudem erklärt die Gegenseite, dass die mobilen Geräte durchaus förderlich sein können und das besonders wenn sie interaktiv sind und einen Lerneffekt aufweisen, wie beispielsweise Lernspiele.

Handys und Tablets für Kinder – ist das gut oder schlecht?

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